Die schönsten Weitwanderwege der Alpen im Überblick

10. Mai 2026 - HolidayTrex

Egal, ob im Frühjahr, Sommer oder Herbst: Für Wanderfreunde sind Fernwanderwege, die in den Alpen über die hohen Gebirgskämme führen, neben Gipfeln die begehrtesten Ziele. Auf diesen beeindruckenden Routen werden bei einer mehrtägigen Tour nicht nur grandiose Ausblicke und regionale Köstlichkeiten geboten, sondern es können auch gleich mehrere Ländergrenzen überschritten werden. Doch was genau macht den Reiz dieser Fernwanderwege aus? Wo liegen die bekanntesten? HolidayTrex weiß das und gibt Aktivurlaubern jetzt hilfreiche Einblicke in die beliebtesten Fernrouten sowie Tipps zur Reiseplanung.

Zu Fuß die Alpen überqueren und dabei traumhafte Gipfel wie in den Dolomiten entdecken geht am besten auf beliebten Fernwanderwegen.

So wird ein Wanderweg zu einem Fernwanderweg

Fernwanderwege in den Alpen sind ein komplexes Geflecht aus regionalen Höhenwegen und transnationalen Verbindungen. Zur besseren Einordnung der verschiedenen Routen wird meist das Europäische Fernwanderwege-System (E-Wege) herangezogen, das vom Verband Europäischer Wandervereine (EWV) koordiniert wird. Dabei sind diese Wege darauf ausgelegt, dass sie möglichst viele Landesgrenzen überspannen, um auch bei einem Wanderurlaub so den europäischen Integrationsgedanken durch das gemeinsame Naturerbe auszubauen.

Am Ende fungieren die Weitwanderwege in den Alpen somit als eine Art Lebensader des Bergtourismus. Und weil die vollständige Begehung der E-Wege oft mehrere Monate in Anspruch nehmen kann, konzentrieren sich die meisten Wanderer im „Alltag“ eher auf Teilstrecken, die innerhalb von einer oder maximal zwei Wochen abzuhaken sind. Wie weit es für Aktivurlauber dabei geht, hängt auf jeden Fall von der eigenen Fitness, der alpinen Erfahrung und dem gewünschten Komfort ab.

Bekannte Fernwanderwege: die Via Alpina

Wenn es ein Nonplusultra, oder ein grenzüberschreitendes Monument des Alpinismus, unter den Fernwanderwegen gibt, dann fallen vorwiegend zwei Worte: Via Alpina. Vor über 20 Jahren eröffnet, soll sie auch ein Symbol sein, für die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum und die kulturelle Vielfalt der acht Alpenländer, durch die die Route verläuft. Und das auf sagenhaften 116 Etappen, von der Adria bis zum Mittelmeer. An dieser Stelle ist die Via Alpina aber alles andere, als ein reiner Hochgebirgssteig. Schließlich führt die Route auch durch abgelegene Täler und Dörfer, wobei Wanderer sich in Höhen zwischen dem Meeresspiegel und 3.000 m bewegen! Bestes Beispiel ist hier die Schweiz, wo die Via Alpina als „Route Nr. 1“ geführt wird, und in 20 Etappen von Vaduz in Liechtenstein bis nach Montreux am Genfersee, einem der schönsten Seen der Schweiz, führt.


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Auf dieser 390 km langen Strecke werden insgesamt 14 Alpenpässe überquert, was einem Aufstieg von knapp 23.600 Höhenmetern entspricht. Im Detail läuft die Route durch sieben Kantone, vorbei etwa an den landschaftlichen Höhepunkten des Berner Oberlandes wie der Eiger-Nordwand und durch das Lauterbrunnental. Was den Schwierigkeitsgrad der Schweizer Via Alpina angeht, variiert der zwischen einfachen Wanderwegen und anspruchsvollen Bergpfaden für trittsichere Wanderer. Die Schlüsselstelle liegt dann auf dem Hohtürli-Pass (2.778 m), weil es hier steile Aufstiege mit Holzstufen und andere exponierte Passagen zu bewältigen gilt. Daher ist die beste Wanderzeit auf der Via Alpina zwischen Mitte Juli und Ende September, nachdem der Altschnee auf den Pässen geschmolzen ist.

Bekannte Fernwanderwege: der E5

Im Hinblick auf Fernwanderwege ist in den Alpen kaum eine andere Route so bekannt, wie der E5. Und hier speziell das Teilstück von Oberstdorf ins Meraner Land. Dementsprechend zieht die Alpenüberquerung jedes Jahr tausende Aktivurlauber an, die den Alpenhauptkamm in sechs bis acht Tagen von Nord nach Süd überqueren möchten. Das liegt auch daran, dass der E5 eine optimale Mischung aus sportlicher Herausforderung, landschaftlicher Schönheit und hervorragender Infrastruktur bietet.

Der Fernwanderweg „E5“ ist Teil des Europäischen Fernwanderwege-Systems und führt dabei auf spektakulären Routen auch durch die Alpen.

Etappen und technische Anforderungen

In den Alpen sieht die klassische Route des Fernwanderweges E5 so aus: von den Allgäuer Alpen, über die Lechtaler Alpen sowie durch die Ötztaler Alpen und am Ende über insgesamt 5.000 Höhenmeter. Highlights sind dabei lange Abstiege wie der von der Seescharte (2.599 m) nach Zams mit über 2.000 Höhenmetern oder technisch anspruchsvolle Passagen wie das Pitztaler Jöchl (2.998 m). Als eine der anspruchsvollsten Etappen auf dem E5 ist die 4. Etappe, weil der Weg zur Braunschweiger Hütte hier über steile Serpentinen führt, wo die Wege teilweise nur mit Seilen gesichert sind. Der höchste Punkt der Route ist dann meist die Similaunhütte auf 3.019 m Höhe. Nicht zu verpassen gilt es auf dem E5 dann auch noch den optionalen Abstecher zur Fundstelle des „Ötzi“ am Hauslabjoch (3.279 m) im Südtiroler Schnalstal in der Nähe von Vernagt. Entlang der Route finden Wanderer bei HolidayTrex übrigens komfortable Unterkünfte, etwa in Mayrhofen.

Komfort und Sicherheit am E5

Der E5 in den Alpen ist nicht nur eine Route für Wanderpuristen, weil weniger erfahrene Aktivurlauber hier etwa Bergsteigerbusse im Lechtal oder die Seilbahn am Venet nutzen können, um komfortabel auf die Berge zu kommen. Eine echte Oase entlang der Fernwanderwegroute ist auf jeden Fall Meran mit seinem mediterranen Flair, da hier statt Schnee und Eis tatsächlich Palmen und Apfelhaine warten. Nach so viel Entspannung, sollten Aktivurlauber auf dem E5 auf die Sicherheit achten. Helfen können hier etwa Mitgliedschaften in einem Alpenverein wie dem Deutschen Alpenverein (DAV) oder dem Österreichischen Alpenverein (ÖAV). Mitglieder profitieren dabei nicht nur von Vergünstigungen bei Hüttenwanderungen, sondern auch von einer inklusiven Bergungskostenversicherung.

Bekannte Fernwanderwege: der Traumpfad

Von München nach Venedig erstreckt sich ein weiterer Fernwanderweg: der Traumpfad. Fitte Aktivurlauber können die 550 km lange Strecke mit insgesamt 22.000 Höhenmetern in etwa vier Wochen schaffen. Die Route führt von der bayerischen Metropole aus über die Kalkalpen und die Zentralalpen bis in die Dolomiten und schließlich an die Adria.

Highlights auf dem Traumpfad

  • Voralpen und Karwendel: Der Start des Traumpfades liegt auf dem Marienplatz in München. Die ersten Etappen führen dann flach entlang der Isar und sind gut zur Eingewöhnung, bevor es ab Bad Tölz in die Berge geht. Der höchste Punkt im Karwendel ist dann die Birkkarspitze (2.749 m), bevor der Weg zum Hallerangerhaus absolute Trittsicherheit und Klettererfahrung auf Geröll erfordert.
  • Zentralalpen: In den Tuxer Alpen geht es an der Friesenbergscharte (2.904 m) schließlich über den Hauptalpenkamm, wo sich die Gebirgswelt in ihrer rauesten Form präsentiert, geprägt von Granit und Gletschern.
  • Dolomiten: Die Route über die Berge des Sellamassivs und der Puez-Gruppe (2.913 m) ist gespickt mit den für die Südalpen so ikonischen Felsformationen, darunter der Gipfel des Piz Boé (3.152 m) als der höchste begehbare Punkt der Tour.
  • Belluno und die Po-Ebene: Südlich der Civetta werden die Berge dann wieder flacher. Der Abstieg nach Belluno markiert schließlich das Ende der Hochgebirgsregion auf dem Traumpfad. Auf den verbleibenden Etappen geht es dann noch durch das Piave-Tal und die venezianische Tiefebene mit ihren Weinbaugebieten, und sie sind dank asphaltierter Wege eher entspannt.

Fernwanderwege in den Alpen für Einsteiger und Genießer

Tegernsee-Sterzing

Wer eine Alpenüberquerung wagen, dabei aber technische Abschnitte und extreme Höhenmeter vermeiden möchte, für den ist die Route vom Tegernsee nach Sterzing eine hervorragende Alternative. Schließlich ist der Fernwanderweg mehr eine siebentägige Genusswanderung von Oberbayern, vorbei am Achensee und durch das Zillertal bis nach Südtirol. Die Wege sind auf der gesamten Strecke eher als leicht bis mittelschwer eingestuft und führen über gut ausgebaute Forststraßen und Bergpfade. Dementsprechend können sich Aktivurlauber hier auf einige Highlights freuen:

  • Achensee-Steig: Der Weg am Westufer vom Achensee zählt zu den schönsten Passagen, weil er sich ohne große Steigungen am Fels entlangschlängelt und dabei spektakuläre Ausblicke auf das türkisfarbene Wasser bietet.
  • Pfitscher Joch: Die eigentliche „Überquerung“ der Alpen steht dann am sechsten Tag an, wenn es von Mayrhofen aus, über den Schlegeis-Stausee hinauf zum Pfitscher Joch (2.275 m) geht, wo schließlich die Grenze nach Italien überschritten wird.
  • Sterzing: Den krönenden Abschluss der Route bildet die historische Fuggerstadt in Südtirol mit ihrer mittelalterlichen Architektur.
Sterzing ist als historische Fuggerstadt mit einer mittelalterlichen Architektur einer der schönsten Bergorte in Südtirol.

Wanderer, die auf der Route Tegernsee-Sterzing konsequent Transfers mit dem Bus, dem Zug oder einer Seilbahn nutzen, können so die Gehzeit auf vier bis sechs Stunden pro Tag begrenzen. Dadurch bleibt dann auch genügend Zeit für längere Pausen auf Almen wie der Blaubergalm oder der Gartalm. Frei nach dem Motto „Alpen-Trekking mit Komfort“, das gerade bei Familien und Senioren hervorragend ankommt.

Der Lechweg

Der Lechweg ist 125 km lang und führt dabei durch alpine Wildflusslandschaften, vorbei an idyllischen Dörfern und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Zudem ist der Fernwanderweg auch wortwörtlich ausgezeichnet, unter anderem für eine exzellente Beschilderung und die Qualität der Wege, weshalb er ein „Leading Quality Trail of Europe“ ist. Highlights auf der Route sind:

  • Der Formarinsee: Als Hochgebirgssee liegt er auf fast 1.800 m Höhe und wurde 2015 zum schönsten Ort Österreichs gewählt.
  • Die Holzgauer Hängebrücke: Mit einer Spannweite von 200,5 m überquert sie die Höhenbachschlucht in einer Höhe von 110 m.
  • Der Lechfall Füssen: Am Ende der Wanderung können Aktivurlauber die Kraft des Wassers an dem Punkt bestaunen, wo das Alpenvorland beginnt.

Die Gesamtlänge der Wanderung kann zwischen sechs und zehn Etappen variieren, wobei sich für Genusswanderer besonders die „entschleunigende Variante“ zehn Tage anbietet, um Land und Leute in der Region Lechtal-Reutte genießen zu können.

Fernwanderwege als hochalpine Herausforderungen

Berliner Höhenweg

Der Berliner Höhenweg wird heute immer noch von Aktivurlaubern bewandert, nachdem er bereits im 19. Jahrhundert zur Erschließung des Zillertals beitrug.

Auf dem Berliner Höhenweg, der auch als „Zillertaler Runde“ bekannt ist, geht es in acht Tagen durch das Herz des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen. Seinen Namen trägt der Fernwanderweg wegen der Sektion „Berlin“ vom Deutschen Alpenverein, die bereits im 19. Jahrhundert maßgeblich zur Erschließung der Region beitrug.

Insgesamt ist die Route 85 km lang, mit dem höchsten Punkt am Schönbichler Horn (3.134 m). Weil die Strecke fast durchgehend oberhalb der Baumgrenze verläuft und dabei über Geröllfelder führt sowie mit Seilen gesicherte Passagen beinhaltet, sind dort Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolute Grundvoraussetzungen. Zentrum der Mehrtagestour ist die berühmte Berliner Hütte (2.042 m), die aufgrund ihrer prachtvollen Ausstattung unter Denkmalschutz steht.

Karnischer Höhenweg

Der 150 km lange Karnische Höhenweg (KHW 403) erschließt den Karnischen Hauptkamm, auf dem die Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft. Und weil dieser Bergkamm im Ersten Weltkrieg Schauplatz erbitterter Kämpfe war, wurden die ehemaligen Versorgungswege, die die Route im 21. Jahrhundert bilden, zum „Friedensweg“, umgewidmet. Dabei stoßen Wanderer auch heute noch regelmäßig auf die Ruinen von Schützengräben und Befestigungsanlagen, deren Geschichte auch im Freilichtmuseum Kötschach-Mauthen dokumentiert ist.

Technisch ist der Weg für Wanderer in zwei Teile geteilt. So ist der westliche Abschnitt ab dem Plöckenpass (1.357 m) deutlich alpiner und felsiger, während der östliche Teil über sanftere Almen und durch Wälder führt. Auch deshalb sollten Aktivurlauber für die gesamte Strecke zwischen acht und zwölf Tagen einplanen.

Alpe-Adria-Trail


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Wenn es um Fernwanderwege geht, dann punktet der Alpe-Adria-Trail mit einem der erfolgreichsten Konzepte im Bereich der Weitwanderwege in den Alpen. Die Strecke teilt sich auf 43 Etappen zwischen dem Großglockner in Kärnten und der Hafenstadt Muggia bei Triest, was am Ende eine Gesamtlänge von 750 km quer durch Österreich, Slowenien und Italien ergibt. Das Konzept des Trails ist auf Genusswandern ausgerichtet, da die Länge und der Verlauf der Etappen so gewählt sind, dass sie landschaftliche Highlights wie die Soča-Schluchten oder die Weinberge des Collio passieren, ohne dass es dabei extreme technische Schwierigkeiten gibt.

Praktische Planungstipps für den Wanderurlaub mit HolidayTrex

Die Wahl der richtigen Ausrüstung

Gerade für eine Mehrtageswanderung ist eine umfangreiche Ausrüstung mit einem Wanderrucksack, der passenden Kleidung, soliden Wanderschuhen und anderen nützlichen Gegenständen wichtig.

In den Alpen müssen Wanderer jederzeit mit plötzlichen Wetterumschwüngen rechnen, wodurch eine wetterfeste Ausrüstung unverzichtbar ist:

  • Schuhwerk: Mit am wichtigsten ist festes, knöchelhohes Schuhwerk mit griffiger Profilsohle. Dabei sollten die Schuhe vor der Tour unbedingt eingelaufen werden, um Blasenbildung zu vermeiden.
  • Bekleidung: Hier gilt es, auf das „Zwiebelprinzip“, oder „Layering“, zu setzen. Teil davon sind Funktionsunterwäsche, eine isolierende Schicht aus Fleece und eine wasser- sowie winddichte Außenschicht, die allesamt vor Unterkühlung schützen.
  • Rucksack: Für eine Mehrtagestour braucht es einen Rucksack mit 35 bis 45 l Volumen, während bei Touren mit Gepäcktransfer ein Tagesrucksack mit einem Volumen zwischen 15 und 25 l genügt.

Fitness und Gesundheit

Wanderer vor dem Start einer Tour sollten ihre Kondition realistisch einschätzen, da für eine Alpenüberquerung zu Fuß tägliche Gehzeiten von fünf bis acht Stunden kalkuliert werden müssen. Dementsprechend empfiehlt sich hier ein vorbereitendes Training, etwa mit längeren Wanderungen im Mittelgebirge oder gezielten Kraftübungen für die Bein- und Rumpfmuskulatur. Während einer Fernwanderung muss zudem immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie regelmäßige Pausen geachtet werden, um die Konzentrationsfähigkeit im Gelände zu wahren.

Vorteile der Buchung bei HolidayTrex

  1. Qualität und Kompetenz: HolidayTrex ist Mitglied im Deutschen Reiseverband (DRV) und steht damit für Zuverlässigkeit sowie geprüfte Standards.
  2. Best-Price-Garantie: HolidayTrex-Kunden profitieren von attraktiven Konditionen und einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis.
  3. Flexibilität: Für HolidayTrex gebuchte Reisen gilt immer eine Eigenanreise, wodurch eine individuelle Zeitplanung sowie spontane Kurztrips möglich sind.
  4. Zusatzleistungen: In vielen HolidayTrex-Angeboten sind auch Gästekarten enthalten, in denen etwa der ÖPNV und Bergbahnen inklusive sind.
  5. Familienfreundlichkeit: Dank Kinderrabatten von bis zu 100 Prozent in ausgewählten Unterkünften von HolidayTrex wird der Wanderurlaub für Familien noch erschwinglicher.

FAQ zu Fernwanderwegen in den Alpen

Was zeichnet einen Fernwanderweg in den Alpen aus?

Fernwanderwege in den Alpen sind mehrtägige, oft grenzüberschreitende Routen mit alpinem Charakter. Sie setzen sich aus vernetzten Höhenwegen und internationalen Etappen zusammen und erfordern typischerweise mehrere Stunden Gehzeit pro Tag.

Welche Fernwanderwege in den Alpen sind besonders bekannt?

Zu den bekanntesten Fernwanderwegen in den Alpen zählen die Via Alpina, eine länderübergreifende Route durch acht Staaten, der E5, eine beliebte Alpenüberquerung in rund einer Woche, und der etwa 550 km lange Traumpfad von München nach Venedig.

Ist der Fernwanderweg „E5“ für Anfänger geeignet?

Der E5 ist nur bedingt für Anfänger geeignet. Zwar verfügt er über eine gute Infrastruktur, dennoch setzt er aber alpine Erfahrung, Trittsicherheit und eine solide Grundkondition für mehrstündige Tagesetappen voraus.

Welche Fernwanderwege eignen sich für Genusswanderer?

Besonders empfehlenswert für Genusswanderer sind der Lechweg, die Route Tegernsee–Sterzing und der Alpe-Adria-Trail. Sie legen mit moderaten Höhenmetern, gut ausgebauten Wegen und kürzeren Etappen den Fokus auf Naturerlebnis und Komfort.

Wann ist die beste Zeit für eine Alpenüberquerung?

Die beste Zeit für eine Alpenüberquerung ist meist zwischen Mitte Juli und Ende September, denn in diesem Zeitraum sind die meisten Hochgebirgspässe schneefrei und das Wetter ist vergleichsweise stabil.

Wie planen Aktivurlauber eine Fernwanderung in den Alpen am besten?

Eine optimale Planung umfasst eine realistische Einschätzung der eigenen Fitness, die Wahl passender Ausrüstung, wie eingelaufene Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, sowie eine sorgfältige Etappenplanung mit täglich etwa fünf bis acht Stunden Gehzeit.

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