Schönste Wandergebiete Südtirol: Die Top-Ziele für Wanderfreunde

8. März 2026 - HolidayTrex

In Südtirol zählt das Wandern im Sommer zu den beliebtesten Aktivitäten von Natur- und Bergliebhabern. Die Region bietet eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften, von gemütlichen Genusswanderungen durch blühende Almwiesen bis zu herausfordernden Gipfeltouren in den Dolomiten. Von sanften Tälern bis zu schroffen Felsformationen erleben Aktivurlauber hier Natur pur. HolidayTrex stellt die schönsten Wandergebiete Südtirols vor und gibt kompakte Tipps für unvergessliche Touren.

In Südtirol können Aktivurlauber Hunderte Kilometer wunderbarer Wanderwege in einer traumhaften Hochgebirgslandschaft der Dolomiten entdecken.

Die schönsten Wandergebiete Südtirols im Überblick

GebietWanderwegeHöheHighlights
Dolomiten500 km620 bis 3.343 mSeiser Alm und Pragser Wildsee
Vinschgau und Meraner Land500 km300 bis 3.300 mWaalwege, Schloss Juval, Meraner Höhenweg und Texelgruppe
Pustertal und Sextener Dolomiten450 km1.100 m bis 2.999 mFischleintal und Sextner Sonnenuhr
Eisacktal150 km450 m bis 2.500 mKeschtnweg, Schneeberg und Plose
Ortler Alpen120 km1.100 bis 3.905 mNationalpark Stilfserjoch und Sulden
Villnöss und Geislergruppe60 km1.100 bis 3.025 mGeislerspitzen und St. Magdalena Kirche

Dolomiten

  • Wanderwege: 500 km
  • Höhe: 620 bis 3.343 m
  • Highlights: Seiser Alm und Pragser Wildsee

Die Dolomiten, die seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, erstrecken sich über die drei norditalienischen Regionen Südtirol, Trentino und Belluno. Mit ihren schroffen Gipfeln sind sie ein Traum für alle Aktivurlauber, im Winter- wie im Sommerurlaub in den Bergen. Mit über 500 km markierten Wanderwegen in Höhen zwischen 620 m im Tal und 3.343 m auf der Marmolada, dem höchsten Gipfel der Region, wartet in den Dolomiten ein ausgezeichnetes Wanderwegenetz für Touren aller Schwierigkeitsstufen.

Im Winter ist die Seiser Alm ein Top-Ziel für Skifahrer, im Sommer sind auf der 57 Quadratkilometer großen Hochalm in Südtirol Wanderer und andere Aktivurlauber unterwegs.

Eines der Highlights ist dabei mit Sicherheit die Seiser Alm. Schließlich erstreckt sie sich hier zwischen 1.700 m und 2.300 m auf rund 57 Quadratkilometern, was sie bestens für Genuss- und Familienwanderungen eignet. Auf leichten bis mittelschweren Wanderwegen wie der 7 km langen Panoramarunde um den Puflatsch warten unverbaute Ausblicke auf Gipfel wie den Schlern (2.563 m), den Langkofel (3.181 m) und den Plattkofel (2.969 m). Für Familien mit Kindern sind zudem Themenwege wie die „Hexenquellen“ in Saltria oder die einfachen Wege rund um den Rosengarten und den Latemar interessant, bei denen Sagen wie die um König Laurin auf spielerische und kindgerechte Weise vermittelt werden. Profis hingegen kommen auf dem 9 km langen Hirzelweg an der Rotwand voll auf ihre Kosten, denn entlang steiler Felswände ist hier absolute Trittsicherheit gefragt.

In den Dolomiten sorgen mehr als 150 bewirtschaftete Almhütten für das leibliche Wohl der Wanderer. Sie bieten auch Schutz bei schlechtem Wetter und servieren natürlich regionale Spezialitäten wie Schlutzkrapfen oder Marende. Erfahrene Wanderer können von hier aus auch Höhenwanderwege wie den 125 km langen Höhenweg Nr. 1 erkunden, der vom Pragser Wildsee nach Belluno führt. Auf dieser Strecke werden elf Gebirgsgruppen durchquert. Der höchste Punkt wird auf der Lagazuoi-Hütte in 2.752 m Höhe erreicht. Insgesamt punkten die Dolomiten als Wanderregion mit über 300 Sonnentagen im Jahr, Zirben- und Lärchenwäldern sowie kühlem Passwind. Und genau dieser erinnert auch immer wieder an die schnell möglichen Wetterwechsel, die eine gut durchdachte Ausrüstung und Tourenplanung erforderlich machen.

Vinschgau und Meraner Land

  • Wanderwege: 500 km
  • Höhe: 300 bis 3.300 m
  • Highlights: Waalwege, Schloss Juval, Meraner Höhenweg und Texelgruppe

Dank des besonders milden Klimas können Aktivurlauber im Vinschgau und im Meraner Land in Südtirol das ganze Jahr über wandern. Die Touren starten in Tälern, die gerade einmal auf 300 m Höhe liegen, und führen hoch bis zu den Gipfeln der Texelgruppe auf fast 3.300 m Höhe. Genau diese unterschiedlichen Landschaften machen den Charme der Region aus: von Obstgärten mit Apfel- und Marillenplantagen bis zu schneebedeckten Bergen.

Rund um den Reschensee im Vinschgau führen Wanderwege, von denen aus die Besucher unter anderem einen tollen Blick auf den versunkenen Glockenturm von Graun haben.

Charakteristisch für den Vinschgau sind die historischen Waalwege entlang der historischen Bewässerungssysteme. Schließlich sind dort einfache Touren auf flachen Pfaden möglich. Deutlich anspruchsvoller ist dagegen der 100 km lange Meraner Höhenweg, auf dem die Texelgruppe in mehreren Etappen umrundet werden kann. Auf diesem Weg verbinden sich mediterrane Vegetation und hochalpine Landschaft, bevor die Spronser Seen, die größte hochalpine Seenplatte Europas, auf 2.500 m Höhe erreicht werden. Der Höhenweg ist auch deshalb beliebt, weil er durch Kastanien- und Zirbenwälder sowie über alpine Wiesen und vorbei an historischen Bergbauernhöfen führt. Für Familien mit Kindern wird es natürlich leichter, wenn sie in den beiden Regionen Wanderwege wie den 2,2 km langen Waldtierpfad „Gumperle“ in Agums entdecken, wo auf spielerische Weise Wissen über heimische Tierarten vermittelt wird.

Zu den kulturellen Höhepunkten zählen unter anderem Schloss Juval, der Wohnsitz der Bergsteigerlegende Reinhold Messner, und die Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Und natürlich hat auch die Kurstadt Meran mit ihren Thermen und Wandermöglichkeiten einiges zu bieten. Hier geht es an Hütten vorbei, deren Duft, sei es der der Apfelblüte oder der von Vinschger Marillen-Kuchen, zu einer Einkehr lockt. Das Vinschgau und das Meraner Land punkten somit mit mediterranem Flair, alpiner Kulisse, rund 300 Sonnentagen im Jahr und einem vielfältigen Wegenetz für Genuss- und Aktivwanderungen.

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Pustertal und Sextner Dolomiten

  • Wanderwege: 450 km
  • Höhe: 1.100 m bis 2.999 m
  • Highlights: Fischleintal und Sextner Sonnenuhr

Die Drei Zinnen (2.999 m) sind eines der bekanntesten Wahrzeichen der Dolomiten und können von Wanderern erkundet werden. Am besten geht das vom Pustertal oder den Sextner Dolomiten aus, wo auch Seilbahnen fahren, von denen in den HolidayTrex-Angeboten auch einige Bergbahnen inklusive sind. Die Höhenlagen im östlichen Südtirol reichen dabei von etwa 1.100 m im Tal bis knapp unter 3.000 m auf den Gipfeln. Insgesamt warten hier 450 km markierte Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade, von leichten Spaziergängen bis zu hochalpinen Routen. Die klassische Umrundung der Drei Zinnen startet an der auf 2.320 m gelegenen Auronzohütte. Von dort aus führt die 9,7 km lange Rundtour über den Paternsattel zur Drei-Zinnen-Hütte (2.405 m) und weiter zur Langen Alm. Die Gehzeit beträgt je nach Fitnesslevel drei bis vier Stunden, der Schwierigkeitsgrad wird als mittelschwer eingestuft.

Die Drei Zinnen, auch „Tre Cime di Lavaredo“ genannt, sind eine der bekanntesten Berggruppen in den Sextener Dolomiten, die Wanderer hier teilweise aus nächster Nähe erleben können.

Der Naturpark um die Drei Zinnen ist auch vom Fischleintal aus erreichbar. Von Moos aus führen leichte Familienwanderungen über Lärchenwiesen zur Talschlusshütte, die von der Sextner Sonnenuhr umrahmt wird. Ein weiteres Wander-Highlight ist der 19 km lange Almhüttenweg. Denn dieser verbindet die Nemes Alm, die Coltrondo Alm und weitere Hütten miteinander. In diesen Hütten werden natürlich auch regionale Spezialitäten wie Schlutzkrapfen serviert. Für Kinder ist es spannend, hier Ziegen und Pferde streicheln zu können. Die Region wird aber nicht nur durch beeindruckende Gipfel, sondern auch durch die Spuren des Ersten Weltkriegs geprägt. So können Aktivurlauber mit Guides Stollen, Stellungsreste und den Alpinisteig erkunden. Diese geben Einblicke in die Vergangenheit der historischen Dolomitenfront.

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Eisacktal

  • Wanderwege: 150 km
  • Höhe: 450 m bis 2.500 m
  • Highlights: Keschtnweg, Schneeberg und Plose

Das Eisacktal in Südtirol erstreckt sich vom Brenner bis nach Bozen und reicht von 450 m Höhe bis zu den über 2.500 m hohen Gipfeln der Zillertaler Alpen. Landschaftlich wird das Tal durch Kastanienhaine, Weinberge und historische Städte wie Sterzing, Brixen und Klausen geprägt. Entsprechend bieten sich hier hauptsächlich Genuss- und Kulturwanderungen an. Ein zentraler Wanderweg aus dem 150 km langen Wegenetz ist der 60 km lange Keschtnweg, der von Neustift bei Brixen bis zum Rittner Hochplateau führt. Dort locken besonders im Herbst reife Kastanien und Buschenschänken mit dem traditionellen Törggelen. Wanderer dürfen sich hier auf den Duft gerösteter Kastanien, den Geschmack von jungem Wein und die kulturelle Atmosphäre der Dörfer entlang der Route freuen.

Wer sich im Sommer zu einer Wanderung im Ridnauntal aufmacht, kann dort auch die bewegte Bergbaugeschichte der Region erleben.

Einblicke in die Bergbaugeschichte Südtirols werden Wanderern im Ridnauntal vermittelt. Am Schneeberg liegt eines der einst höchstgelegenen Bergwerke Europas. Auf der 6,5 km langen, ganztägigen „Abenteuer Schneeberg“-Tour geht es dabei hoch auf die Schneebergscharte auf etwa 2.700 m Höhe. Dort geht es durch historische Stollen, sodass sich sportliche Herausforderungen mit dem Kennenlernen der Arbeitswelt vergangener Jahrhunderte verbinden lassen. Familien, die es dagegen etwas ruhiger angehen lassen wollen, finden mit der Plose bei Brixen ein lohnenswertes Ziel. Dort erwartet sie der 2,5 km lange Woody Walk mit interaktiven Spielstationen aus Holz und Panoramablicken auf die Geislerspitzen. Entlang der Routen laden Almhütten zu Südtiroler Spezialitäten wie Schlutzkrapfen oder Speckplatten ein.

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Ortler Alpen

  • Wanderwege: 120 km
  • Höhe: 1.100 bis 3.905 m
  • Highlights: Nationalpark Stilfserjoch und Sulden

Wie der Name schon sagt, wartet in den Ortler Alpen im Westen Südtirols mit dem 3.905 m hohen Ortler der höchste Berg der Region. Das Wandergebiet mit seinen 120 km Wegen erstreckt sich hier in Höhen von bis zu 3.000 m und liegt größtenteils im Nationalpark Stilfserjoch. In einem der größten Schutzgebiete der Alpen ist die Landschaft von dichten Bergwäldern und alpinen Wiesen bis zu kargen Hochgebirgszonen mit Gletschern und Felsformationen geprägt. Das absolute Highlight für Wanderer ist dabei ohne Frage der Ortler Höhenweg. Er ist eine anspruchsvolle, 119 km lange Hüttenwanderung, die in sieben Etappen rund um das Ortlermassiv führt. Da auf der Strecke über 8.000 Höhenmeter bei Auf- und Abstiegen zu bezwingen sind und vor dem höchsten Punkt auf 3.258 m zudem Gletscherquerungen anstehen, erfordert die Tour Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung.

In den Ortler Alpen starten die Wanderwege tief im Tal in dichten, grünen Wäldern und winden sich bis hinauf in die kargen Gipfelregionen mit Gletschereis.

Weniger extreme Touren sind dagegen im Martelltal möglich. Dazu zählt der 10 km lange Gletscherlehrpfad, auf dem Aktivurlauber die Dynamik alpiner Eiswelten erleben können. Auch das Stilfser Joch, mit 2.757 m der höchste Alpenpass Italiens, ist ein guter Ausgangspunkt für Touren wie den 8,4 km langen Wormisionssteig. Von dort aus warten spektakuläre Ausblicke auf den Ortler-Gletscher. Abseits der Landschaften spiegelt sich die Kultur der Region in Bergsteigerdörfern wie Trafoi und Sulden wider. In Sulden befindet sich etwa das Messner Mountain Museum Ortles, das sich neben dem Bergsteigen auch den Gletschern widmet. Apropos Eis: Aufgrund vorhandener Schneefelder ist für Wanderer in den Ortler Alpen selbst im Hochsommer eine sorgfältige Planung nötig. Oder sogar die Begleitung durch einen Bergführer bei hochalpinen Touren.

Villnöss und Geislergruppe

  • Wanderwege: 60 km
  • Höhe: 1.100 bis 3.025 m
  • Highlights: Geislerspitzen und St. Magdalena Kirche

Das Villnößtal in Südtirol gilt als eines der ursprünglichsten Täler der Alpen und ist eng mit Reinhold Messner verbunden. Die 60 km langen Wege im Wandergebiet erstrecken sich durch den Naturpark Puez-Geisler und dessen unberührte Natur bis hoch auf den 3.025 m hohen Hauptgipfel Sass Rigais. Am markantesten sind die Geislerspitzen mit ihren schroffen Felszinnen, die unter den Einheimischen auch als „Odles“ bekannt sind. Im Schatten dieser Gipfel verläuft der Adolf-Munkel-Weg, der direkt unter den Nordwänden der Geislerspitzen entlangführt. Er kann als klassische Rundtour vom Parkplatz Zans (1.685 m) aus über die Glatsch- und die Gschnagenhardt Alm bis zur Geisler Alm (1.996 m) begangen werden. Insgesamt ist die Strecke 15,8 km lang, es werden etwa 900 Höhenmeter überwunden und die Route ist mittelschwer.

Die Geisler Alm im Schatten der namensgebenden Gipfel ist ein idealer Ort für Wanderer, um eine Pause einzulegen und auf der Terrasse regionale Spezialitäten und ein kaltes Getränk zu genießen.

Für Familien mit Kindern ist der 3 km lange Naturerlebnisweg Zans besser geeignet. Auf diesem barrierefreien Themenweg wird den Kleinen beim Sommerurlaub mit Kindern an verschiedenen Stationen Wissen über Flora und Fauna vermittelt. Kulturelle Höhepunkte der Region sind die Kirchen St. Magdalena und St. Johann in Ranui. Vor den Geisler-Nadeln sind sie nämlich beliebte Fotomotive. Weitere anspruchsvollere Touren hoch auf den 2.875 m hohen Peitlerkofel sind die historischen Herrensteige. Sie sind 10 km lang, wurden bereits im 16. Jahrhundert angelegt und führen durch stille Wälder sowie schmale Berggrate.

Geheimtipps zum Wandern in Südtirol

Mit den Dolomiten, den Ortler Alpen und dem Meraner Land bietet Südtirol drei besonders vielseitige Wanderregionen für den Wanderurlaub.

  • Das Matschertal mit dem Bildstöckljoch im Obervinschgau ist ein ursprüngliches Tal, das alpine Herausforderungen bietet. Dazu gehört die 10 km lange Wanderung zu den Saldurseen in einer maximalen Höhe von 3.010 m abseits der Touristenpfade vor einer spektakulären Bergkulisse.
  • Auf dem Hochplateau von Terenten wartet eine 8 km lange Rundwanderung um die Erdpyramiden im Pustertal. Dabei sind auf einer Höhe zwischen 1.200 m und 1.600 m beeindruckende geologische Formationen zu sehen, während die Sonne stets auf die Wege scheint.
  • Der Natur-Mythenweg in Kastelbell ist ein 6 km langer, familienfreundlicher Themenweg in einer Höhe von 1.300 m bis 1.500 m mit einigen interaktiven Stationen für Kinder. Die Strecke führt durch Wälder, von wo aus sich oft ein Blick auf die umliegenden Almen und die Gipfel der Dolomiten eröffnet.

FAQ zum Wandern in Südtirol

Welche Wandergebiete in Südtirol gelten als besonders schön?

Zu den landschaftlich eindrucksvollsten Regionen zählen die Dolomiten, die seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Mit über 500 km markierten Wegen zum Wandern, spektakulären Felsformationen und Highlights wie der Seiser Alm oder dem Pragser Wildsee bieten sie auf einer Höhe zwischen 620 und 3.343 m Panorama pur. Ebenso reizvoll sind das Vinschgau und das Meraner Land, die mit mediterranem Flair und alpiner Kulisse überzeugen, das Pustertal mit den markanten Drei Zinnen, das genussreiche Eisacktal entlang des Keschtnwegs sowie die hochalpinen Ortler Alpen im Nationalpark Stilfserjoch. Jede dieser Regionen überzeugt mit eigenem Charakter, von sanften Almen über tiefblaue Bergseen hin zu Gletscherwelten.

Gibt es in Südtirol auch schöne Wanderregionen für Anfänger?

Südtirol verfügt über zahlreiche Wandergebiete, die sich hervorragend für Einsteiger eignen. Besonders beliebt sind die historischen Waalwege im Vinschgau. Sie verlaufen auf weitgehend ebenen Pfaden entlang alter Bewässerungssysteme und schaffen damit ideale Bedingungen für entspannte Genusswanderungen. Auch die Seiser Alm in den Dolomiten eignet sich mit ihren breiten Panoramawegen perfekt für Anfänger, da viele Touren nur moderate Höhenunterschiede aufweisen. Im Eisacktal laden Strecken wie der Keschtnweg zu gemütlichen Etappen durch Kastanienhaine und Weinberge ein. Dank der guten Beschilderung, der zahlreichen Einkehrmöglichkeiten und der Bergbahnen als Aufstiegshilfe finden Wanderneulinge hier ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Start in den Wanderurlaub.

Wann ist die beste Zeit für Wanderurlaub in Südtirol?

Mit rund 300 Sonnentagen im Jahr ist Südtirol ein besonders vielseitiges Wanderziel. Die beste Reisezeit hängt von der Höhenlage und dem gewünschten Tourentyp ab. Im Frühjahr und Herbst sind das Vinschgau und das Meraner Land mit ihrem milden Klima ideal für Genusswanderungen zwischen Obstgärten und Kastanienhainen. Die Sommermonate eignen sich hauptsächlich für hochalpine Routen. Und die liegen in den Dolomiten oder den Ortler Alpen, da viele Wege dort dann schneefrei sind. Im Herbst bietet das Eisacktal entlang des Keschtnwegs zudem eine stimmungsvolle Kombination aus Naturerlebnis und traditionellem Törggelen. In höheren Lagen sollte jedoch jederzeit mit raschen Wetterwechseln gerechnet werden, weshalb eine sorgfältige Tourenplanung empfehlenswert ist.

Welche Wandergebiete in Südtirol eignen sich besonders für Familien?

In Südtirol finden Familien zahlreiche kindgerechte Wanderregionen. Die Seiser Alm beispielsweise bietet leichte Rundwege, die mit beeindruckenden Ausblicken auf den Schlern, den Langkofel und den Plattkofel locken. Im Vinschgau sind die flachen Waalwege ideal für entspannte Spaziergänge mit Kindern. Auf der Plose im Eisacktal begeistert der „Woody Walk“ mit interaktiven Spielstationen und im Villnößtal vermittelt der Naturerlebnisweg Zans spannende Einblicke in Flora und Fauna. Auch im Pustertal, rund um die Drei Zinnen, gibt es familienfreundliche Touren, wie Wanderungen durchs Fischleintal. Bei vielen dieser Routen wird das Naturerlebnis mit Hüttenstopps kombiniert, bei denen regionale Spezialitäten serviert werden.

Welche Wanderregionen in Südtirol sind noch echte Geheimtipps?

Abseits der bekannten Hotspots gibt es in Südtirol noch einige echte Geheimtipps für Wanderfreunde. Das ursprüngliche Matschertal im Obervinschgau beeindruckt mit alpiner Einsamkeit. Von dort aus führt eine anspruchsvolle Tour zu den auf über 3.000 m Höhe gelegenen Saldurseen. Auf dem Hochplateau von Terenten im Pustertal erwartet einen eine sonnige Rundwanderung zu faszinierenden Erdpyramiden. Der Natur-Mythenweg in Kastelbell präsentiert sich familienfreundlich und naturnah. Er führt auf rund sechs Kilometern durch Wälder und vorbei an Almen. Diese Regionen punkten mit Ruhe, authentischer Landschaft und einem intensiven Naturerlebnis. Ideal für alle, die Südtirol abseits der stark frequentierten Routen entdecken möchten.

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