Schönste Wandergebiete Schweiz: Die Top-Ziele für Wanderfreunde

22. Februar 2026 - HolidayTrex

Wandern in der Schweiz gehört hier im Sommer zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten überhaupt. So dürfen sich Aktivurlauber, die auf der Suche nach Genusswanderungen oder anspruchsvollen Bergtouren sind, dort auf eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt freuen. Von sanften Hügeln bis zu majestätischen Alpengipfeln ist alles dabei. Wo die schönsten Wanderregionen der Schweiz genau zu finden sind, stellt HolidayTrex jetzt kompakt vor.

Wandern gehört in der Schweiz zu den am meist gefragten Outdooraktivitäten im Sommer.


Die schönsten Wandergebiete der Schweiz im Überblick

RegionKantonWanderwegeHöchste Bergstation
GraubündenGraubünden11.000 kmWeisshorn (2.653 m)
Wallis und ZermattWallis8.000 kmRothorn (3.103 m)
Schweizer JuraNeuenburg, Waadt5.000 kmLe Soliat (1.450 m)
ZentralschweizLuzern, Nidwalden, Obwalden, Uri1.500 kmPilatus Kulm (2.132 m)
Jungfrau-RegionBern500 kmJungfraujoch (3.454 m)

Graubünden: Wandern in 150 Tälern

  • Länge Wanderwege: 11.000 km
  • Highlights: Landwasserviadukt Filisur, Schweizerischer Nationalpark, Parc Ela, Jöriseen und Piz Corvatsch

Der Kanton Graubünden gilt als wahres Eldorado für Wanderbegeisterte. Im flächenmäßig größten Kanton der Schweiz vereinen sich 150 Täler. Dazu noch drei Amtssprachen (Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch) und ein beeindruckendes Wanderwegenetz von rund 11.000 km Länge. Es gibt Routen für gemütliche Spaziergänger und erfahrene Alpinisten. Allein die Höhenlagen reichen dabei von 253 m über dem Meeresspiegel an der Moesa bis zum 4.049 m hohen Piz Bernina, dem einzigen Viertausender der Ostalpen.

Und dazu gehen hier Natur und Kultur Hand in Hand. Einerseits schlängelt sich die zum UNESCO-Welterbe zählende Rhätische Bahn durch spektakuläre Berglandschaften und über eindrucksvolle Bauwerke wie das Landwasserviadukt. Im Schweizerischen Nationalpark oder im Naturpark Parc Ela lassen sich mit etwas Glück Steinböcke, Gämse oder Murmeltiere in freier Wildbahn beobachten.

Eine der beliebtesten Wanderregionen im Kanton Graubünden ist der Naturpark Parc Ela, wo Besucher etwa im Val digl Guert auf dem Parc Ela Trek gehen können.

Zu den beliebtesten Gebieten für einen Wanderurlaub zählen die rund 700 Kilometer langen Wege rund um Davos und Klosters. Neben leichten Routen finden Wanderfreunde hier auch schwere Touren, die bis zu den türkisfarbenen Jöriseen oder zum 2.590 m hohen Jakobshorn führen. Eher moderat sind dagegen die knapp 200 km langen Wanderwege, die sich durch die Berge über Arosa und Lenzerheide schlängeln. Gerade Familien und Anfänger finden hier wunderbare Panoramawege und kinderfreundliche Routen wie den Eichhörnliweg oder den Rundkurs am Ufer des Heidsees. Deutlich anspruchsvoller wird es im Engadin rund um St. Moritz, wo 580 km Wanderwege warten. Viele davon führen durch den Schweizer Nationalpark.

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Wallis und Zermatt: Wandern in der Heimat der Viertausender

  • Länge Wanderwege: 8.000 km
  • Highlights: Zermatt, Matterhorn, Blumenweg, Gornergrat und Aletschgletscher

Das Wallis ist der Kanton der Superlative, mit allein 41 Viertausender-Bergen und damit der höchsten Gipfeldichte Europas! Im Herzen dieser alpinen Welt liegt das autofreie Zermatt am Fuße des legendären Matterhorns (4.478 m). Und gerade diese Region zieht bei einem Sommerurlaub in den Bergen Wanderer aus aller Welt an. Schließlich warten hier sowohl familienfreundliche Routen als auch anspruchsvolle Hochgebirgstouren bis in extreme Höhenlagen.

Eine beliebte Familienwanderung ist der 4,6 km lange Blumenweg, der von der Station Blauherd (2.571 m) bis zur Station Sunnegga (2.288 m) führt. Wie der Name schon sagt, liegt der Fokus hier auf der vielfältigen Alpenflora. So können große und kleine Wanderer auf dem Weg besonders zwischen Juni und September je nach Jahreszeit viele blühende Alpenblumen wie Edelweiss und Enzian entdecken. Dazu informieren zahlreiche Thementafeln über die Flora, die genau in Sichtweite der einzelnen Tafeln wächst. Für erfahrene Wanderer bietet sich dagegen der Gornergrat auf 3.089 m Höhe an, von wo aus sich 29 Viertausender-Gipfel bestaunen lassen.

Die 6,3 km lange Abstiegstour zum Riffelberg führt am Riffelsee vorbei, in dem sich die markante Ostwand des Matterhorns spiegelt. Und wer noch höher hinaus möchte, kann sich auf den Weg zum Oberrothorn (3.415 m) machen, einem der am einfachsten zu begehenden Wandergipfel dieser Höhe in der Schweiz. Weitere bekannte Wanderungen rund um Zermatt sind zum einen der 7,3 km lange Matterhorn-Trail. Und zum anderen der 5,2 km lange Hörnliweg, der zur namensgebenden Hütte führt, die das Basislager für Matterhorn-Besteigungen ist.

Aletsch Panoramaweg: Panorama pur am größten Eisstrom der Alpen

Auf dem Aletsch Panoramaweg kommen Wanderer auf 2.610 m Höhe auch am Tällisee vorbei, wo ein beeindruckender Ausblick auf den Aletschgletscher wartet.

Der Aletschgletscher, der größte Eisstrom der Alpen, liegt im Kanton Wallis in der Jungfrau-Region. Entlang des Eisgiganten liegt der 37 km lange Aletsch-Panoramaweg (Route 39). Auf einer Höhe zwischen 2.100 m bis 2.400 m führt er durch eine beeindruckende Landschaft. Auf dem Weg haben Wanderer gerade von der Bergstation Bettmerhorn auf 2.647 m Höhe einen hervorragenden Blick auf den mächtigen Gletscher und die umliegenden Alpengipfel.

  • 1. Etappe – Belalp bis Riederalp: Auf dem knapp 15 km langen Weg führt eine 124 m lange Hängebrücke in 80 m Höhe über die berühmte Massa-Schlucht, während der geschützte Aletschwald mit seinen uralten Arven ein weiteres Highlight auf dieser Etappe ist.

  • 2. Etappe – Riederalp bis Fiescheralp: Diese etwa 12 km lange Etappe führt entlang der Riederfurka, wo sich die markante Villa Cassel befindet.

  • 3. Etappe – Fiescheralp bis Bellwald: Auf den letzten 10 km passieren Wanderer auf dem Aletsch Panoramaweg die Wollgraswiesen des Märjelensees und überqueren die 160 m lange Hängebrücke Aspi-Titter.

Schweizer Jura: Wandern im Reich der Kalksteinfelsen

  • Länge Wanderwege: 5.000 km
  • Highlights: Areuse-Schlucht, Val de Travers und Creux du Van

Der Schweizer Jura bildet als Wandergebiet einen reizvollen Kontrast zu den Routen in den Hochalpen. Geprägt wird die Region nämlich von weiten Hochflächen, dichten Wäldern und schroffen Kalksteinformationen, die fernab der Tourismus-Hotspots zum Verweilen einladen. Insgesamt erstreckt sich das 5.000 km lange Wanderwegenetz gleich über mehrere Kantone, wo dann viele Routen für unterschiedliche Ansprüche warten.

Ein besonders beeindruckendes Ziel für Wanderer im Jura ist die Areuse-Schlucht, die direkt an das Val de Travers anschließt. Die knapp 12 km lange Strecke von Noiraigue nach Boudry führt hier unter anderem über steinerne Brücken und schmale Pfade direkt am tosenden Fluss entlang. Dabei wird auch die immense Kraft der Erosion klar und zudem beeindruckt die Schlucht mit ihren dramatischen Felsformationen. Besonders an heißen Sommertagen sorgt die Nähe zum Wasser dort für angenehme Abkühlung, während unterwegs zahlreiche Aussichtspunkte und natürliche Nischen dazu einladen, die wilde Schönheit der Landschaft aus nächster Nähe zu erleben.

Creux du Van: der „Grand Canyon der Schweiz“

Die Felsschlucht Creux du Van im Schweizerischen Jura ist als „Grand Canyon der Schweiz“ bekannt und im Sommer als Wandergebiet sehr gefragt.
  • Die Felsenarena: Der 14,2 km lange Rundweg ab Noiraigue führt hinauf zu der gewaltigen, hufeisenförmigen Felsformation, wo die senkrechten Felswände bis zu 160 m tief abfallen!
  • Flora und Fauna: Das Gebiet steht seit dem Jahr 1972 unter Naturschutz und mit etwas Glück können Wanderer hier an den steilen Felswänden Steinböcke und Gämsen beobachten.
  • Höhenlage: Der höchste Punkt der Wanderung ist der Le Soliat auf etwa 1.450 m Höhe, von wo aus bei klarer Sicht ein Fernblick bis zum Gipfel des Mont Blanc (4.805 m) möglich ist.

Zentralschweiz: Wandern im Herzen der Eidgenossenschaft

  • Länge Wanderwege: 1.500 km
  • Highlights: Vierwaldstättersee, Luzern, Pilatus, Rigi und Rütli-Wiese

Die Region rund um den Vierwaldstättersee, einen der schönsten Seen in der Schweiz, gilt als Wiege der Eidgenossenschaft und beeindruckt mit steilen Bergen, die scheinbar aus dem tiefblauen Wasser emporragen. Für Wanderer aller Könnerstufen ist hier der Pilatus, der Hausberg von Luzern, der zentrale „Anlaufpunkt“. Denn von der Bergstation Pilatus Kulm in 2.132 m Höhe erreichen die Besucher in wenigen Minuten den Gipfel des Tomlishorns (2.128 m), von wo aus ein Panoramablick auf hunderte Alpengipfel wartet.

Ein Highlight für Familien und Naturinteressierte ist hier der etwa 3 km lange Blumenpfad zum Tomlishorn. Anspruchsvolle Wanderer wählen dagegen den Heitertannliweg, der von Fräkmüntegg in 1.416 m Höhe über eine 4,6 km lange Strecke und 800 Höhenmeter bis zum Kulm führt. Außerdem wartet an der Rigi (1.797 m Höhe), die auch „Königin der Berge“ genannt wird, mit dem 7 km langen Rigi-Panoramaweg eine ideale, weil fast ebene Route für Genusswanderer. Vom Gipfel aus steht als Belohnung dann eine beeindruckende Weitsicht auf den Vierwaldstättersee und die dahinterliegenden Berner Alpen.

Rund um den See: Waldstätterweg und Weg der Schweiz

Egal, ob Rigi oder Pilatus: Von den Wanderwegen hoch über dem Vierwaldstättersee haben Besucher das Wasser und die Metropole Luzern immer im Blick.
  • Der Waldstätterweg (Route 98): Diese Strecke führt auf einer Gesamtlänge von 115 km in sieben Etappen von Brunnen über Luzern bis nach Beckenried. Teil der Route ist auch die Seeuferpromenade, wo es vorbei an historischen Stätten und hoch auf Bergpfaden geht.

  • Der Weg der Schweiz (Route 99): Diese 35 km lange Route umrundet den südlichsten Teil des Urnersees. Sie wurde zum 700-jährigen Bestehen der Schweiz im Jahr 1991 angelegt und führt auch an der berühmten Rütli-Wiese vorbei.

Jungfrau Region: Zwischen Giganten aus Eis und Fels

  • Länge Wanderwege: 500 km
  • Highlights: Dreigestirn Eiger-Mönch-Jungfrau, Grindelwald, Via Alpina, Thuner- und Brienzersee
Mit den Bergbahnen können Aktivurlauber von Grindelwald aus fast jeden Wanderweg in der Jungfrau Region erreichen.

Das Berner Oberland ist weltweit bekannt für das majestätische Dreigestirn von Eiger, Mönch und Jungfrau. Und so verkörpert diese Region das klassische Bild der Schweizer Alpen wie kaum eine andere. Schließlich verschmelzen hier dramatische Felswände mit Almlandschaften und glitzernden Seen wie dem Thuner- oder Brienzersee.

Auf Einsteiger und Genusswanderer wartet hier die Wanderung zum Bachalpsee oberhalb von Grindelwald. Der Weg startet an der Bergstation First und führt über knapp 6 km zu einem der meistfotografierten Bergseen der Schweiz, wo die Spiegelung der schneebedeckten Gipfel im klaren Wasser ein unvergesslicher Anblick ist. Dazu können alle, die noch höher hinaus möchten, die Schynige Platte als Ausgangspunkt für Panoramawanderungen nutzen.

Die Jungfrau Region ist auch für Weitwanderer fast schon eine „Must-See“-Destination. Schließlich können sie hier einen Teil der berühmten Via Alpina entdecken. Die legendäre, 2.000 Kilometer lange Wanderroute führt in 116 Etappen von der Adria bis zur Côte d’Azur durch den kompletten Alpenraum und acht europäische Länder. Durch die Schweiz verläuft die Via Alpina auf 390 km über 14 traumhafte Alpenpässe mit 23.500 Höhenmetern. Rund um Eiger, Mönch und Jungfrau können Wanderer das komplette Weitwander-Programm mitmachen, aber auch einfach die Etappen 10 von Meiringen nach Grindelwald (23 km) und 11 von Grindelwald nach Lauterbrunnen (20 km) absolvieren.

Höhenwanderung pur: von Schynige Platte nach First

Ein absoluter Wander-Klassiker in der Jungfrau-Region ist die anspruchsvolle, aber lohnende Höhenwanderung von der Schynige Platte zur Bergstation First (2.168 m). Auf der 16,2 km langen Strecke werden Wanderer dabei ständig mit Ausblicken auf die Eigernordwand sowie auf den Thuner- und den Brienzersee belohnt.

  • Streckenverlauf: Die Tour startet an der historischen Bergstation Schynige Platte in 1.911 m Höhe. Von dort aus führt der Weg vorbei am Loucherhorn durch Karstlandschaften bis zum Berghaus Männdlenen.
  • Gipfelerlebnis: Ein Highlight ist der Aufstieg zum Faulhorn auf 2.681 m Höhe, wo sich das älteste Berghotel Europas befindet. Von dort aus haben die Besucher einen 360-Grad-Blick auf die Berner Hochalpen.
  • Abstieg zum See: Der weitere Weg führt bergab zum glitzernden Bachalpsee, in dessen Wasser sich bei Kaiserwetter die Wetterhorngruppe spiegelt, bevor die Wanderung an der Bergstation First endet.

Geheimtipps zum Wandern in der Schweiz

Abseits der bekannten Wanderregionen warten in der Schweiz auch noch viele weniger bekannte Wandergebiete. Zu den Highlights gehören dabei etwa der 12 km lange Wanderweg durch das Val Calnègia mit seinen steilen Felswänden und den traditionellen Steinbauten im Kanton Tessin. Wanderungen dauern hier je nach Route zwischen drei und fünf Stunden. Nicht zu verpassen ist zudem das Maderanertal im Kanton Uri. Hier sind in bis zu 2.400 m Höhe direkt am Gotthardmassiv mehrere 6 bis 10 km lange Wanderwege entlang wilder Bergbäche und hoch zu historischen Hotels zu finden.

Für Familien ist am Ende besonders das Kaltbrunnental bei Basel interessant, wo auf einem 8 km langen Wanderweg die Karsthöhlen erkundet werden können und wo kleine Bäche unterirdisch verschwinden. Und so sind es diese Geheimtipps, die Wanderern zeigen, dass in der Schweiz auch abseits der touristischen Hotspots stille Täler, beeindruckende Berglandschaften, kulturelle Bauwerke und abwechslungsreiche Routen warten, die sich für Wanderer aller Altersgruppen und Könnerstufen eignen.

Wander-Tipp von HolidayTrex: die SchweizMobil-App

Wer eine erfolgreiche und spaßige Alpenwanderung in der Schweiz planen oder hier auf dem Fußweg immer auf dem neuesten Stand sein möchte, für den haben HolidayTrex und die Experten von Schweiz Tourismus einen echten Geheimtipp: die SchweizMobil-App. Am Ende ist sie nämlich fast schon ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Wanderer, der in der Eidgenossenschaft unterwegs ist.

Was ist die SchweizMobil-App?

Die App ist das offizielle Tool für den Langsamverkehr in der Schweiz, dank direktem Zugriff auf die hochwertigen Landeskarten von „Swisstopo“. Sie enthält alle offiziell markierten Wander-, Rad- und Winterwanderwege. Dazu können die Nutzer auch aktuelle Wegsperrungen und Umleitungen in Echtzeit über die App abrufen. Mit der kostenpflichtigen Version „SchweizMobil Plus“ lassen sich zudem eigene Touren planen, speichern und für die Offline-Nutzung herunterladen, was besonders praktisch ist, wenn Wanderer im Hochgebirge durch ein Funkloch gehen.

Wofür können Wanderer die SchweizMobil-App nutzen?

  • Orientierung: Dank der präzisen Karten und der GPS-Standortanzeige behalten Wanderer selbst in komplexem Gelände stets den Überblick.
  • Routenplanung: Die App liefert detaillierte Informationen zu Distanzen, Höhenprofilen und dem Schwierigkeitsgrad der Touren.
  • Serviceinformationen: Es lassen sich Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten sowie die Anbindung an Bus und Bahn durch eine Verknüpfung mit dem SBB-Fahrplan direkt abrufen.

Bitte beachten Sie zudem, dass durch die Nutzung unserer Dienste und der Einbindung der YouTube API Services die YouTube Terms of Service sowie die YouTube API Services Terms gelten und Ihre Nutzung unserer Website als Zustimmung zu diesen Bedingungen betrachtet wird.

Was kostet die SchweizMobil-App?

Die Basisversion der App kann kostenlos und ohne Anmeldung genutzt werden. Für 35 Schweizer Franken (CHF) pro Jahr bietet SchweizMobil Plus zusätzliche Funktionen und unterstützt direkt den Erhalt der Schweizer Wanderwege. Die App ist in den gängigen App-Stores für Android und iOS erhältlich und kann einfach heruntergeladen werden.

FAQ zu Wandergebieten in der Schweiz

Wo können Aktivurlauber in der Schweiz gut wandern?

Die Schweiz bietet Wanderern eine enorme landschaftliche Vielfalt. Besonders beliebt ist Graubünden mit seinen rund 11.000 km Wanderwegen, die durch 150 Täler führen. Zu den Highlights zählen der Schweizerische Nationalpark und die Region rund um Davos und St. Moritz. Im Wallis locken Zermatt und die Region rund um das Matterhorn mit spektakulären Hochgebirgstouren sowie mit familienfreundlichen Wegen wie dem Blumenweg. Ebenfalls beeindruckend ist der Aletsch-Panoramaweg am größten Gletscher der Alpen.

Wann ist die beste Zeit zum Wandern in der Schweiz?

Die Hauptsaison für Wanderer in der Schweiz dauert von Juni bis September. Denn dann sind die meisten Alpenwege schneefrei und damit auch gut begehbar und angenehme Temperaturen sowie lange Tage herrschen. Je nach Region kann die Saison von Mai in tiefen Lagen bis Oktober für Wanderungen im Herbsturlaub reichen. In höheren Lagen sind die Trails überwiegend erst im Juli und August vollständig zugänglich. Während im September oft wenig überlaufene, ruhige Wege und klare Sicht warten.

Ist Wandern in der Schweiz teuer?

Das Wandern selbst ist in der Schweiz grundsätzlich kostenlos, da das hervorragend ausgebaute Wegenetz öffentlich zugänglich ist. Kosten entstehen hauptsächlich für die Anreise, Unterkünfte und Verpflegung. Dazu fallen noch die Tickets für Berg- oder Seilbahnen an, die häufig als Ausgangspunkt für alpine Touren genutzt werden. In bekannten Regionen wie Zermatt oder dem Berner Oberland können die Preise für Hotels, Restaurants oder Seilbahnen, wenn nicht die Hotels mit Bergbahn inklusive sind, höher ausfallen. Wer sparen möchte, nutzt öffentliche Verkehrsmittel mit Sparangeboten, übernachtet in Berghütten oder Ferienwohnungen und bringt Proviant mit.

Wo können Aktivurlauber in der Schweiz beim Wandern am besten übernachten?

Entlang der Schweizer Wanderwege gibt es vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten. In alpinen Regionen sind das die Berghütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Einfache, aber stimmungsvolle Unterkünfte direkt am Berg, die ideal für Mehrtagestouren sind. In Talorten wie Interlaken, Davos oder Zermatt stehen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen zur Verfügung. Auch urige Berggasthöfe und Almen sind weit verbreitet. Wer naturnah übernachten möchte, findet auf ausgewiesenen Campingplätzen passende Angebote. Besonders in der Hochsaison empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

Was bedeutet T2 beim Wandern in der Schweiz?

T2 ist eine Einstufung der offiziellen Schweizer Wanderskala des SAC und steht für einen einfachen Bergwanderweg. Solche Wege sind durchgehend mit den Farben Weiß-Rot-Weiß markiert, können jedoch schmal, steinig oder steil sein. Da eine Absturzgefahr nicht völlig ausgeschlossen ist, ist Trittsicherheit erforderlich. Es werden gute Wanderschuhe empfohlen. Im Vergleich dazu ist T1 ein einfacher Wanderweg ohne besondere Anforderungen. T3 und höhere Schwierigkeitsgrade sind dagegen deutlich anspruchsvoller und alpiner.

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